KünstlerInnen für Beteiligungsprozesse im Projekt „Musikantenlanddorf“ gesucht

Für den Dorfentwicklungsprozess „Musikantenlanddorf“ möchte das Projektteam seinen KünstlerInnen Pool erweitern. Gesucht werden KünstlerInnen aus den Bereichen Musik, Bildenden Kunst und Handwerk (…), die idealerweise bereits Erfahrungen mit Beteiligungsprozessen haben.

Projektidee
Im Rahmen des TRAFO-Projekts „Westpfälzer Musikantenland“ will das Projektteam Ortsgemeinden dazu ermuntern „Musikantenlanddorf“ zu werden. In einem mehrstufigen Verfahren sollen Musikantenlanddörfer entstehen, die am Ende in der Lage sind, ihr reges kulturelles Leben selbst zu gestalten.

Dorfentwicklungsprozess
Die erste Bewerbungsphase ist bereits beendet und die beiden Gemeinden Glan-Münchweiler und Niederkirchen haben den Zuschlag erhalten.
Damit ein möglichst großer Teil der Bevölkerung erreicht und informiert wird, soll bei einem ersten zeitnahen Dorfevent eine Ergebnispräsentation der bisherigen Unternehmungen des jeweiligen Dorfteams vorgestellt werden. Die Dorfgemeinschaft ist bei diesem Event aufgefordert, demokratisch über das Format der nächsten kreativen Etappe, den kreativen Auftakt, zu entscheiden. Das Projektbüro wird dafür einen KünstlerInnen Pool zusammenstellen, aus dem die Dorfgemeinschaft einen Künstler/eine Künstlerin für die nächste Etappe wählen kann. Es folgt die Umsetzung des ausgewählten Musik-/Kunstprojekts unter möglichst großer Teilhabe der Einwohnerschaft. Was genau passiert, ist stark von der Art der gewählten künstlerischen Intervention abhängig. Die Umsetzung des kreativen Auftakts wird vom Musikantenlandbüro begleitet.
Für die Leistung des kreativen Auftakts wird ein Budget festgesetzt (5.000€). In dessen Rahmen müssen die Leistungen der KünstlerInnen liegen. Neben der thematischen Relevanz wird dies ein Kriterium für die Aufnahme in den Pool für den kreativen Auftakt sein. Je nach künstlerischem Impuls und den Pandemiebedingungen kann der Beteiligungsprozess digital oder in Präsenz (zeitlicher Rahmen ca. 2 Wochen) stattfinden.
Weitere Etappe gegen Ende des Dorfentwicklungsprozesses stellt die „Kulturwerkstatt“ dar, die bereits in möglichst großer „Eigenregie“ der Dorfgemeinschaft umgesetzt werden soll, um Erfahrungen für zukünftige ähnliche Unterfangen zu sammeln. Auch hier besteht die Möglichkeit, auf den KünstlerInnen Pool zurückzugreifen.

Möchten auch Sie Teil des KünstlerInnen Pools werden, dann kontaktieren Sie uns gerne per Mail elaine.neuman@kv-kus.de / ida.jacobi@kv-kus.de oder telefonisch unter der 015155863109.

 

Förderungsprogramm „Stärkung der Vereinsarbeit im Kulturbereich zur Überwindung der Folgen der Corona-Pandemie“

Förderung von Kulturvereinen

Mit dem Förderprogramm „Stärkung der Vereinsarbeit im Kulturbereich zur Überwindung der Folgen der Corona-Pandemie“ wollen wir gemeinnützigen Kulturvereinen helfen, die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu bewältigen. So sollen sie insbesondere bei der Modernisierung und Weiterentwicklung ihrer Strukturen, im Nachwuchs- und Mitgliederbereich, bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit und vor allem auch bei der Digitalisierung unterstützt werden.
Antragsschluss ist der 30. Juni 2022 (Datum Posteingang bei der Bewilligungsbehörde).

Weitere Informationen, sowie Antragsformulare finden Sie hier.

Ausschreibung zum Musikantenlanddorf

Das Projekt Westpfälzer Musikantenland will – ausgehend von dem einzigartigen Erbe der Westpfälzer Wandermusikanten – gemeinsam mit Kulturschaffenden, Vereinen und Einwohner*innen die regionale Kulturlandschaft attraktiv gestalten und neue, nachhaltige Partnerschaften gründen.
Im Rahmen des TRAFO-Projekts „Westpfälzer Musikantenland“ will das Projektteam Ortsgemeinden dazu ermuntern „Musikantenlanddorf“ zu werden.
Auf dem Weg zum „Musikantenlanddorf“ gilt es Menschen zu finden, die bereit sind, sich ehrenamtlich für ihr „Musikantenlanddorf“ zu engagieren. Das Musikantenlandbüro wird diesen Aufbau von ehrenamtlichen Strukturen fachlich und finanziell unterstützen und begleiten.
• Als ersten Schritt auf dem Weg zum Musikantenlanddorf muss ein aktives Kernteam von Ehrenamtlichen eine Bewerbung an das Musikantenlandbüro richten, mit einer kurzen Erläuterung, wer im Dorf warum kulturelle Aktivitäten mit Projektbezug in Gang bringen möchte.
• In weiteren Etappen auf dem Weg zum Musikantenlanddorf sollen in diese Aktivitäten zur Gestaltung des kulturellen Lebens immer mehr Beteiligte der Dorfgemeinschaft einbezogen werden.
• Am Ende sollten stabile Strukturen stehen, innerhalb derer die Musikantenlanddörfer ihr reges kulturelles Leben selbst gestalten.
Bei einer erfolgreichen Bewerbung auf die Ausschreibung wird das zukünftige Musikantenlanddorf wie folgt unterstützt:
– Aktivierende Maßnahmen in der Dorfgemeinschaft (z. B. Workshops Experten/Künstler)
– Dokumentation und Unterstützung durch Filmteam
– Finanzielle und organisatorische Unterstützung bei der Durchführung einer größeren Veranstaltung, z. B. Kino oder Konzert
– Kulturwerkstatt
– Kulturwoche(n) zur Umsetzung der im der Kulturwerkstatt entwickelten Idee
Die unterstützenden Maßnahmen sind nicht als Einzelformate planbar. Sie können nur jeweils in bestimmten Stadien des Projekts eingelöst werden. Das heißt, die Fördermaßnahmen sind an das Erreichen bestimmter Meilensteine im Fortgang des Projekts gebunden.

Die Bewerbung
Die interessierten Teams sind aufgefordert, eine knappe, formlose Bewerbung zu verfassen und beim Musikantenlandbüro einzureichen. Die Bewerbungsfrist für 2022 endet am 02.06.
Bewerbungen bitte an elaine.neumann@kv-kus.de oder musikantenlandbuero@kv-kus.de senden.
Für eine aussichtsreiche Bewerbung sind erforderlich:
• Grundlegende Orientierung an den Projektzielen und Interesse an den Projektinhalten des Projekts „Westpfälzer Musikantenland“
• Aktives Kernteam von mindestens 3 Personen, die bereit sind, die erforderlichen Schritte vor Ort zu tragen und aktiv zum Gelingen des Prozesses beizutragen
• Bewusstsein für den längerfristigen Prozesscharakter und Bereitschaft mehr und mehr MitstreiterInnen für das Vorhaben zu finden
• In der Bewerbung sollte sich das Kernteam vorstellen, mögliche Verbündete nennen und unterstützende Strukturen in der Dorfgemeinschaft sowie ggf. schon erste für den Ort relevante Fragestellungen vorstellen, die in Bezug zu den Projektzielen des „Westpfälzer Musikantenlandes“ stehen.
Nach der Bewerbung
Wenn das Kernteam mit seiner Bewerbung überzeugen konnte, beginnt der Auswahlprozess.
• Telefoninterview
Bei inhaltlich vielversprechenden und fristgerechten Einreichungen kommt es im nächsten Schritt ab dem 05.06. 2022 zu einem Telefoninterview anhand eines standardisierten Leitfadens. Im Interview können natürlich auch weitere Fragen zum Ablauf und der Konzeption gestellt und beantwortet werden. Wenn die Bewerbung weiterhin aufrechterhalten wird, wird das Protokoll des Interviews als Entscheidungsgrundlage für einen möglichen Zuschlag genutzt.
• Entscheid welche Bewerberdörfer Förderung erhalten
Auf der Basis der Protokolle der Telefoninterviews werden für 2022 drei bis maximal vier Teams ausgewählt, die den Zuschlag für den Entwicklungsprozess zum Musikantenlanddorf erhalten. Die Entscheidung wird schnellstmöglich mitgeteilt.
Nach dem Zuschlag
• Einstieg in den Beteiligungsprozess
Nach dem Zuschlag erfolgt ein intensives Kennenlernen des Ortsteams und eine Verständigung mit dem Musikantenlandbüro über das weitere Vorgehen, welche bestehenden Strukturen genutzt werden können und welche weiteren Personen aus der Dorfgemeinschaft zum Mitmachen mobilisiert werden könnten.
• Workshop zur Erweiterung des Kernteams
In einem ersten Workshop versucht das Kernteam weitere Mitglieder für das Musikantendorfteam zu gewinnen. Dabei soll auch eine erste kleine Projektidee entstehen, die in der Folge in der Ortsgemeinde weiter ausgearbeitet und umgesetzt wird. Dieses Vorhaben sollte überschaubar und zeitnah umzusetzen sein. Dabei ist auch die Orientierung an der Wandermusikantenthematik zu berücksichtigen.
Hier kann das Musikantenlandbüro gerne mit Anregungen unterstützen.
Nach der Erweiterung des Kernteams
Das erweiterte Kernteam bemüht sich zusammen mit neu dazu gewonnenen Personen das erste „kleine Format“ umzusetzen, mit dem Ziel, dieses erste gemeinsame Projekt bei einem Dorfevent vorzustellen.
Dabei kann auch für die Dokumentation der gemeinsamen Bemühungen zur Unterstützung ein Filmteam angeboten werden.
Sollte ein Kurzfilm entstehen, so kann er bei der Ergebnispräsentation der ersten Schritte des Projekts im Rahmen des Dorfevents genutzt werden. Er soll auch als Bestandteil in den Imagefilm für das Gesamtprojekt einfließen.
Dorfevent
Damit auch ein möglichst großer Teil der Bevölkerung erreicht und informiert wird, soll bei einem ersten zeitnahen Dorfevent die Ergebnispräsentation der bisherigen Unternehmungen des Dorfteams vorgestellt werden. Für dieses Event besteht die Möglichkeit, sich beispielsweise ein Konzert oder eine Open-Air-Kinoveranstaltung auszusuchen, die im Rahmen des Gesamtprojekts Westpfälzer Musikantenland finanziert wird.
Das Dorfevent wird finanziell und organisatorisch vom Musikantenlandbüro unterstützt. Dennoch müssen etliche logistisch-organisatorische Leistungen auch von dem Dorfteam übernommen werden (z. B. Bestuhlung, Stromversorgung sicherstellen, Hygienekonzept, Eintrittskartenverkauf falls vorgesehen, Beköstigungsangebot und ggf. Rahmenprogramm organisieren, Veranstaltung im Ort bewerben…)
• Auswahl des kreativen Auftakts
Die Dorfgemeinschaft ist bei diesem Event auch aufgefordert, demokratisch über das Format der nächsten kreativen Etappe, den kreativen Auftakt zu entscheiden.
• Für diesen kreativen Auftakt stehen bis zu 4 Optionen für ein Musik-oder Kunstprojekt zu Auswahl, d.h. die BürgerInnen können sich für eine Künstlerin oder einen Künstler entscheiden, der/die die Ortsgemeinschaft im Folgeprojekt begleitet.
• (Die Finanzierung erfolgt über das Westpfälzer Musikantenland Gesamtprojekt)
Kreativer Auftakt der mobilisierten Dorfgemeinschaft
Es folgt die Umsetzung des ausgewählten Musik-/Kunstprojekts unter möglichst großer Teilhabe der Einwohnerschaft. Was genau passiert, ist stark von der Art der gewählten künstlerischen Intervention abhängig.
Ergebnispräsentation und Kulturwerkstatt
Das Ergebnis der anregenden Zusammenarbeit zwischen der Dorfgemeinschaft und dem/der Künstler/in wird präsentiert und nun soll die Dorfgemeinschaft in einer eigenen Kulturwerkstatt aktiv werden.
• Kulturwerkstatt
In dieser nächsten kulturell-künstlerischen Etappe sollen möglichst viele Bürgerinnen und Bürgern frei und selbstbestimmt gemeinsame eigene Ideen entwickeln. Man entscheidet sich im Rahmen der Werkstatt für eine Idee oder ein Konzept das verschiedene Ideen zu einem Format bündelt, die/das dann in der nächsten Stufe, der Kulturwoche/ den Kulturwochen umgesetzt werden soll.
Dennoch gibt es natürlich einen gewissen finanziellen Rahmen und die Vorgabe, dass die in der Kulturwerkstatt gewonnene Projektidee in Einklang mit den Projektzielen stehen muss.
Die Moderation der Werkstatt wird vom Musikantenlandbüro übernommen.
Kulturwoche(n)
In der/den Kulturwoche(n) findet die Umsetzung der gemeinsam entwickelten und ausgewählten Idee der Kulturwerkstatt mit möglichst vielen Beteiligten der Dorfgemeinschaft statt. Die Kulturwerkstatt wird über eine Förderung in gewissem Rahmen vom Projekt Westpfälzer Musikantenland unterstützt. Dieser Bestandteil des Projekts soll aber bereits in möglichst großer „Eigenregie“ der Dorfgemeinschaft umgesetzt werden, um Erfahrungen für zukünftige ähnliche Unterfangen zu sammeln.
Auswertung und Ausblick
Nach Abschluss der Kulturwoche findet mit der Dorfgemeinschaft eine Auswertung des gesamten Entwicklungsprozesses statt. Mögliche Perspektiven für die Zukunft werden diskutiert.

Mehr darüber erfahren sie unter folgendem Link in der Unterkategorie „Musikantenlanddorf“:
weitere Infos

 

Fachbeirat für TRAFO-Projekt „Westpfälzer Musikantenland“ gegründet

Im Rahmen des Förderprojekts „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel – Westpfälzer Musikantenland“ wurde am 03.05.2022 ein Fachbeirat gegründet. Zu seinen Hauptaufgaben gehören die Unterstützung und Mitgestaltung der Beteiligungsprozesse sowie Beratung und Anregung bei der Umsetzung geplanter Projekte. Das Gremium ist offen und kann im Projektverlauf durch weitere Mitglieder ergänzt werden. Der Fachbeirat wird durch das Büro des Musikantenlandes mit Sitz auf Burg Lichtenberg in seinen Angelegenheiten unterstützt.

Zur Gründung des Fachbeirats waren zunächst 18 Personen eingeladen, die sich bereits im Vorfeld als Multiplikator*innen für das Projekt interessiert hatten. Dabei ist eine breite Themenvielfalt abgedeckt, etwa über aktive Musiker*innen, Vertreter*innen aus Musikverbänden, Jugendarbeit, Wirtschaftsförderung, Forschung, Inklusion, Kirche und Schulen. Unter den Anwesenden wurden in der ersten Sitzung, die im großen Sitzungssaal der Kreisverwaltung Kaiserslautern stattfand, Dr. Joachim Junker, Lehrer für Musik und Deutsch am Hohenstaufen-Gymnasium Kaiserslautern und Vorsitzender Bundesverband Musikunterricht –Landesverband Rheinland-Pfalz, gewählt. Julia Bothe, Beigeordnete der Stadt Kusel und Mitglied in der Fritz-Wunderlich-Gesellschaft ist stellvertretende Vorsitzende.

Der Fachbeirat wird sich satzungsgemäß vierteljährlich treffen, und in seiner nächsten Sitzung mit der Arbeit starten.
Landrat Otto Rubly und Landrat Ralf Leßmeister dankten den Gründungsmitgliedern für ihre Bereitschaft, sich im Kooperationsprojet Westpfälzer Musikantenland aktiv einzubringen.

Foto, v.l.: Dr. Philip Pongratz, Wirtschaftsförderung Stadt und Kreis KL, Dr. Tobias Widmaier, Musikwissenschaftler, Bärbel Holzmann, Leiterin Westpfälzer Musikantenmuseum Mackenbach, Angelika Rübel, Kreischorleiterin Kreischorverband Nordwestpfalz, Karl-Hermann Seyl, ehemaliger Geschäftsführer Ökumenisches Gemeinschaftswerk Pfalz, Otto Rubly, Landrat Kreis Kusel, Daniel Schäffner, Ortsbürgermeister Mackenbach, Julia Bothe, Beigeordnete der Stadt Kusel, und Mitglied in der Fritz-Wunderlich-Gesellschaft und stellvertretende Vorsitzende des Beirats, Dr. Sabine Klapp, Direktorin Institut für pfälzische Geschichte Und Volkskunde, Michael Gärtner, Musiker Deutsche Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern sowie Dirigent mit eigenem Musikverlag, Petra Brenk, Kreisjugendpflegerin Landkreis Kaiserslautern, Thomas Germain, Leiter Musikschule Kusler Musikantenland, Kristina Schier, Kreismusikschule LK KL, Vorsitzende Kreismusikverband Westpfalz, Ralf Leßmeister, Landrat Kreis KL, Fachbeiratsvorsitzender Dr. Joachim Junker, Lehrer für Musik und Deutsch am Hohenstaufen-Gymnasium Kaiserslautern und Vorsitzender Bundesverband Musikunterricht –Landesverband Rheinland-Pfalz, Dr. Georgia Matt-Haen, Mitglied der Projektsteuerung und Elaine Neumann, Projektleiterin des Musikantenland-Büros.

Eröffnung der neuen Ausstellung des interkulturellen Ateliers in der Zentscheune.

Am 26.März 2022 war es soweit und wir konnten endlich die neue Ausstellung in Kooperation mit dem interkulturellen Atelier eröffnen. Um das musikalische kümmerte sich am morgen der Eröffnung der Musikverein Schellweiler e.V.. Wir wünschen Ihnen viel Spaß in der neuen Ausstellung im 1.OG der Zehntscheune, die noch bis zum 20.April erlebbar ist.

Neues Kunstwerk für die KiTa Kükennest in Pfeffelbach

Der Graffitikünstler Timo Ringeisen aus Waldmohr hat der Kindertagesstätte Kükennest in Pfeffelbach ein neues Kunstwerk an deren Hauswand beschert. Das Musikantenlandbüro hat hier den Kontakt zwischen dem Kindergarten und dem Künstler hergestellt, sodass schlussendlich dieses Meisterwerk durch den Förderverein des Kindergartens finanziert werden konnte. Wir finden das Kunstwerk sehr gelungen und wünschen der KiTa Kükennest in Pfeffelbach viel Spaß damit!

Geld-,Sach- und Instrumentenspende für das Are-Gymnasium

Am 18. Februar traf ein Transporter aus Kusel am Are-Gymnasium ein. Auf der Ladefläche: zahlreiche Instrumente für das von der Flut stark getroffene Are-Gymnasium.

Johannes Huber, Lehrer an der Willi-Graf-Realschule in Saarbrücken und Familienbeauftragter des Landkreises Kusel hat zusammen mit dem Musikantenlandbüro Burg Lichtenberg eine Spendenaktion für das Are-Gymnasium organisiert. Am Steuer des Transporters, der gen Ahrtal rollte, saß die Leiterin des Trafo-Projekts Westpfälzer Musikantenland, Elaine Neumann.

Im Oktober hatte das Musikantenlandbüro auf Initiative von Bernhard Bauer einen Instrumentenflohmarkt veranstaltet und die Instrumente, die übrig geblieben waren, sollten gespendet werden. Johannes Huber hatte vom Schicksal des Are-Gymnasiums gehört und nahm Kontakt auf zu Dr. Katja Kohler-Golly, die sich als gebürtige Saarländerin sehr über die Unterstützung aus der alten Heimat freute.

Johannes Huber beschloss, dass man dem Are-Gymnasium nicht nur mit Instrumenten helfen wolle. „Bei unserer Halloween-Feier in Brücken sind rund 500 Euro zusammengekommen und die Sonja-und-Bernhard-Bauer-Stiftung hat 1000 Euro gespendet“, berichtet Huber. Zudem rief er an der Willi-Graf-Realschule und dem Willi-Graf-Gymnasium in Saarbrücken die Spendenaktion „Dein Euro fürs Ahrtal“ ins Leben.

Neben etlichen Noten, einigen Akkordeons, Mundharmonikas, Keyboards, Gitarren und einem großen Schlagzeug hatte die saarländische-westpfälzische Delegation auch einen Scheck über die stolze Summe von 3469,68 Euro im Gepäck, den Johannes Huber Schulleiter Heribert Schieler überreichte. Thomas Lang, verantwortlich für den Fachbereich Musik am Are-Gymnasium, freute sich über die großzügige Instrumentenspende und Anja Pflaum-Ittermann, die am Are die Bibliothek leitet, bedankte sich für die gespendeten Schachspiele. Zum Abschied lud Johannes Huber die Kolleg:innen vom Are-Gymnasium nach Saarbrücken ein. Beide Schulen werden diesen tollen Kontakt in Zukunft sicher ausbauen.

Stellenausschreibung für Projektkoordination (m/w/d) im Musikantenlandbüro

Der Landkreis Kusel sucht ab sofort eine/n Projektkoordinator/in (m/w/d) zur Unterstützung der Projektleitung für das TRAFO-Projekt „Westpfälzer Musikantenland“.

 

Gefördert durch das Programm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes, sollen sich das Pfälzische Musikantenlandmuseum auf der Burg Lichtenberg und das Westpfälzische Musikantenmuseum Mackenbach für neue Aufgaben öffnen. Dafür wurde auf Burg Lichtenberg ein Musikantenlandbüro gegründet. Aufgabe des Projektbüros ist es, ausgehend von der Tradition der „Westpfälzer Wandermusikanten“ den Auf- und Ausbau einer lebendigen regionalen Musikkultur zu initiieren und zu begleiten. Es soll ein umfangreicher Beteiligungsprozess angestoßen werden, der Musikvereine, Musikerinnen und Musiker, Laienorchester und Chöre der Region dazu einlädt diesen Prozess mitzugestalten.

Für die Zusammenarbeit in unserem Team wünschen wir uns eine motivierte Persönlichkeit, die mit dazu beiträgt, dieses Projekt mit Leben zu füllen. Die Stelle ist bis zum 30.06.2024 befristet.

Arbeitsort ist das „Musikantenlandbüro“ auf Burg Lichtenberg.

Weitere Informationen zum Projekt „Westpfälzer Musikantenland“ werden auf Wunsch
zugesandt.

Ihre Aufgaben
• Unterstützung der Projektleitung bei der Organisation von Projekten und Workshops sowie bei der Umsetzung von Beteiligungsprozessen
• Nachbereitung / Evaluation der Projekte und Workshops
• Aufbau von Netzwerken und Verteilern
• Koordination der Kommunikationswege (Weitergabe von Informationen, Anlaufstelle für Anregungen und Wünsche)
• Pflege von Homepage und Sozialen Medien
• Vertretung des Projektes bei Veranstaltungen des TRAFO-Programmes
• Bearbeitung Postfach Musikantenlandbüro
• Vor- und Nachbereitung von Sitzungen, Erstellung von Protokollen
• Zusammenarbeit mit den Landkreisverwaltungen in Kusel und Kaiserslautern

Wir erwarten
• ein entsprechendes (Fach-)Hochschulstudium oder langjährige berufliche Erfahrungen im Kulturmanagement; bewerben können sich außerdem Angestellte mit Befähigung für den gehobenen Dienst
• Eine Persönlichkeit; die sich mit ihren Aufgaben identifiziert
• Ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit
• Kreativität, konzeptionelles Denken und selbstständiges Arbeiten
• Erfahrungen bei der Organisation und Begleitung von (Kultur-)Veranstaltungen und Beteiligungsprozessen sind wünschenswert
• Von Vorteil sind Erfahrungen mit Kulturarbeit im ländlichen Raum, speziell im Bereich Laienmusik und Heimatmuseen sowie Kenntnisse in WordPress und Deskline
• Führerschein Klasse B
• Zeitliche Flexibilität und Bereitschaft zu Diensten in den Abendstunden bzw.
an Wochenenden

Wir bieten
• Eingruppierung bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen bis Entgeltgruppe 9c TVöD; die Stufenzuordnung erfolgt unter Berücksichtigung von Qualifikation, Berufserfahrung und Kenntnisstand; eine Beschäftigung von Beamtinnen und Beamten ist im Rahmen einer Beurlaubung, die öffentlichen Belangen dient, möglich.
• Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
• Zusatzleistungen gemäß Tarifvertrag (Jahressonderzahlung, Betriebsrente, Leistungsorientierte Bezahlung)
• Eine sinnvolle und herausfordernde Aufgabe mit Gestaltungsraum für eigene Ideen und Initiativen
• Einbindung in das TRAFO-Netzwerk der Kulturstiftung des Bundes

Kontakt
Sollten Sie fachspezifische Fragen zur ausgeschriebenen Stelle haben, steht Ihnen Frau Neumann (Tel. 0151 55863109, E-Mail: elaine.neumann@kv-kus.de) als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Bei personalrechtlichen Themen wenden Sie sich an Herrn Matheis (Tel. 06381 424-108, E-Mail: personalverwaltung@kv-kus.de).

Für die Bewerbung beachten Sie bitte folgende Punkte:

Kreisverwaltung Kusel, -Personalreferat-, Trierer Straße 49-51, 66869 Kusel
bis 25. Februar 2022
• übliche Bewerbungsunterlagen unter Angabe des Kennzeichens 22KV/0101 (Lebenslauf, Lichtbild, Schul- und Prüfungszeugnisse, Beschäftigungsnachweise etc.)
keine Bewerbungsmappen/Originale, da aus Kostengründen keine Rücksendung erfolgt
• Garantie zur datenschutzgerechten Vernichtung der Bewerbungsunterlagen nach Abschluss des Verfahrens

Die Kreisverwaltung Kusel tritt bei Personalentscheidungen für die Chancengleichheit von Frauen und Männern ein. Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden behinderte Menschen bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind uns willkommen. Die ausgeschriebene Stelle ist für einen alternierenden Telearbeitsplatz nicht geeignet.

Näheres zum Thema „Datenschutz im Bewerbungsverfahren“ erfahren Sie unter
https://landkreis-kusel.de/info/datenschutz/informationspflicht-nach-art-13-dsgvo.html

 

Alle Informationen finden Sie auch in der untenstehenden Stellenausschreibung: 2022-02-02_Homepage_Projektmanager_TRAFO

Aufruf zur Unterstützung des Are-Gymnasiums im Ahrtal

Nachdem wir letztes Jahr als Musikantenlandbüro bei dem von Johannes Huber und Bernhard Bauer initiierten Instrumentenflohmarkt beteiligt waren, möchten wir auch nun wieder Johannes Huber bei seinem Vorhaben unterstützen.

Dieser hat für uns den Kontakt zum Are-Gymnasium im von der Flutkatastrophe betroffenen Ahrtal hergestellt. Was eigentlich nur als Kontakt zur Übergabe für die vom Instrumentenflohmarkt übrig gebliebenen Instrumente als Spende gedacht war, hat sich zu einem sehr schönen und freundschaftlichen Kontakt mit den LehrerInnen vor Ort entwickelt. Im Gespräch haben uns die Betroffenen vom Fehlen von Instrumenten, Noten, ihrer persönlichen Betroffenheit außerhalb des Schulalltags erzählt – und so war für Johannes Huber und uns klar, dass wir hier gerne noch weiter unterstützen möchten!

Neben den Einnahmen und Spenden, die bei der Halloween-Feier in Brücken zusammengekommen sind, möchten wir bis zu unserer Fahrt am 18.02. weitere Spenden und Unterstützung einwerben! Jeder, der hier noch unterstützen möchte, kann dies gerne an das Spendenkonto des Fördervereins des Are-Gymnasiums tun:

Förderverein des Are-Gymnasiums
IBAN DE67 5776 1591 0021 6426 00
Volksbank RheinAhrEifel

Wir bedanken uns ganz herzlich und halten Euch über unsere Social-Media-Kanäle sowie über unsere Webseite über die Spendenübergabe am 18.02. vor Ort informiert!

Zweites Erzählcafé des Musikantenlandbüros im Mehrgenerationenhaus

Nachdem wir bereits unser erstes Erzählcafé im Alten- und Pflegeheim Zoar in Kusel mit Paul Engel erfolgreich veranstalteten, werden wir am 17.Februar ein weiteres Erzählcafé im Mehrgenerationenhaus in Kusel umsetzen, bei dem sich BürgerInnen sowohl mit Paul Engel als auch miteinander über das Thema Wandermusikantentum austauschen und informieren können. Begleitet wird das Erzählcafé von einer Wanderausstellung mit Bildmaterial aus der Zeit der Wandermusikanten.

Eine Anmeldung ist unbedingt notwendig und kann per Mail an musikantenlandbuero@kv-kus.de oder telefonisch unter 0151/55850772 erfolgen. Die Teilnahme ist für Sie selbstverständlich kostenlos. Wir freuen uns auf Sie!

Sie möchten das Erzählcafé auch in Ihrer Einrichtung? Sie haben in Ihrer Ortsgemeinde noch Nachfahren von Wandermusikanten, die Ihre Erinnerungen gerne mit uns teilen möchten – oder Sie sind einfach an dem Thema interessiert und wünschen sich einen Impulsvortrag? Wenden Sie sich gerne an das Musikantenlandbüro und wir suchen gemeinsam nach den Möglichkeiten der Umsetzung!